Ein Wohnungseigentümer hat zwar das Recht Verwaltungsunterlagen einzusehen. Er hat jedoch kein Anrecht auf Zusendung von (kostenlosen) Kopien.

BGH, Az. Beschluss vom 11.02.2011, V ZR 66/10

Das LG Hamburg (Beschluss v. 05.10.2011, 318 S 245/10) hat deren Sondereigentumsfähigkeit verneint, und der Gemeinschaft die Beschlusskompetenz über den Einbau und die Wartung von Rauchmeldern zugestanden.

Siehe auch BGH V ZR 238/11 vom 08.02.2013

Tatsächliche und geschuldete Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Instandhaltungsrücklage sind in der Jahresgesamt- und -einzelabrechnung weder als Ausgabe noch als sonstige Kosten zu buchen.

"Das auf eine unwirksame Vereinbarung zurückgehende, gleichwohl aber im Grundbuch eingetragene Sondernutzungsrecht wird von dem Gutglaubensschutz des § 892 BGB erfasst und kann deshalb grundsätzlich von dem Erwerber des Miteigentumsanteils, dem das vermeintliche Sondernutzungsrecht zugewiesen wurde, gutgläubig erworben werden."

Beschluss LG München 1 vom 14.02.2011, 1 S 15864/ 10

Sofern die TE oder ein Beschluss nichts anderes besagen ist die Subtraktionsmethode bei der Stimmauszählung zulässig, sofern bereits über 2 von 3 möglichen Abstimmungsfragen (Zustimmung, Ablehnung, Enthaltung) abgestimmt wurde.

BGH, Beschluss v. 19.09.2002, V ZB 37/02

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